In 191 Tagen

100 Jahre Gildenhall. Neue Siedlungskultur. Arbeiten – Leben – Wohnen

Auf einen Blick

Im Gründungsaufruf Gildenhall 1921 wird die Bedeutung des Handwerks
für eine neue Identität der Menschen im immer mehr entfremdeten in-
dustriellen Arbeitsprozess herausgestellt. Basis sind Lebensreform- und
baukulturelle Bewegungen aus der Zeit, besonders die Grundsätze des
Deutschen Werkbundes ab 1907 oder das Bauhaus-Manifest 1919.
Vielerorts entstehen neue Wohnquartiere, teils als Werksiedlungen, teils
mit genossenschaftlichen Formen des Zusammenlebens. Gildenhall
greift diese Ideen auf, geht aber in Bezug auf Arbeiten, Wohnen und
Leben am gleichen Ort einen eigenen Weg.
Die Ausstellung befindet sich in der Dauerausstellung des Museums im 1. Obergeschoss. Sie spürt den zeitgenössischen Ansätzen nach und bettet Gildenhall ein in den Siedlungsbau in Brandenburg. Die Ausstellung wurde kuratiert von Mitgliedern des Deutschen Werkbundes Berlin, Brigitte Kochta, Architektin, und Matthias Frinken, Architekt und Stadtplaner.

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Museum Neuruppin
August-Bebel-Straße 14/15
16816 Neuruppin

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