In 16 Tagen

Als Leichenfresser auf dem „Monte Verita“

Auf einen Blick

Erich Mühsam in der lebensreformerischen Siedlung bei Ascona
(Klaus Trappmann – Vortrag mit Textpassagen aus „Ascona“ gelesen von Manuel Harder)

Erich Mühsam setzte sich in diesem 1905 erschienenen Text mit der Lebensgemeinschaft in Ascona (Schweiz) auf dem Monte Verità auseinander. Angetrieben von dem Wunsch, sich aus der Gesellschaft der Jahrhundertwende auszuklinken und "einfach" leben zu wollen, gründete eine Hand voll junger Menschen auf dem Berg Monte Verità eine „sozial-vegetarische-kommunistische“ Lebensgemeinschaft, die die namhaftesten Intellektuellen jener Jahre als "Fluchtpunkt" aus dem hastigen Europa besuchten: u.a. C. G. Jung, Otto Gross, Hermann Hesse, Carl und Gusto Gräser. Mit bissig-ironischem Ton kritisiert Mühsam die intellektuell-ideologische Unzulänglichkeit der Mitstreiter und das fehlerhafte, in sich unschlüssige Lebenskonzept der Aussteiger.

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