In 48 Tagen

Fontane und der Blick nach Osten

Auf einen Blick

Matthias Nawrat, Träger des Fontane-Literaturpreises, richtet wie sein großer Vorgänger Theodor Fontane den Blick gen Osten. In allen seinen Werken, dem dystrophischen „Unternehmer“, in „Der traurige Gast“ oder zuletzt im Lyrikband „Gebete für meine Vorfahren“, beschäftigt sich Nawrat mit Fragen nach Herkunft und Identität. Seine von feinem Humor geprägten Antworten darauf fallen allerdings oft überraschend und keinesfalls konventionell aus. Auch das teilt er mit dem politisch hellwachen Namenspatron des Preises.

2024 ist auch das 200. Geburtsjahr von Emilie Fontane, der Ehefrau des Schriftstellers, die auf vielfältige und bis heute häufig unsichtbare Weise das Werk ihres Mannes mit ermöglicht hat. Zahlreiche ihrer Briefe an Zeitgenossinnen und Zeitgenossen werden kommenden Herbst in Gestalt einer Biographie in Briefen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Der Leiter des Theodor-Fontane-Archivs Peer Trilcke spricht mit Matthias Nawrat über Poesie und Politik einst und heute.

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