Kuratorinnenführung durch die Wechselausstellung: 100 Jahre Gildenhall. Neue Siedlungskultur. Arbeiten-Wohnen-Leben

Auf einen Blick

Der Siedlungsbau nimmt in den 1920er Jahren auch in Brandenburg Fahrt auf. Vielerorts entstehen neue Wohnquartiere, teils als Werksiedlungen, teils mit genossenschaftlichen Formen des Zusammenlebens. In der Nähe von Neuruppin wird die Freilandsiedlung Gildenhall gegründet, in der Architekten, Handwerker und Kunsthandwerker:innen sich zum Ziel setzen, gemeinsam zu leben und zu arbeiten. Im Gründungsaufruf von 1921 wird die Bedeutung des Handwerks für eine neue Identität der Menschen im immer mehr entfremdeten industriellen Arbeitsprozess herausgestellt. Basis sind Lebensreform- und baukulturelle Bewegungen aus der Zeit, besonders die Grundsätze des Deutschen Werkbundes ab 1907 oder das Bauhaus-Manifest 1919. Gildenhall greift diese Ideen auf, geht aber in Bezug auf Arbeiten, Wohnen und Leben am gleichen Ort einen eigenen Weg. Die Ausstellung spürt den zeitgenössischen Ansätzen nach und bettet Gildenhall ein in den Siedlungsbau in Brandenburg.

mit Brigitte Kochta (Architektin)

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Museum Neuruppin
August-Bebel-Straße 14/15
16816 Neuruppin

Tel.: +49 (0)3391-3555100
E-Mail:
Webseite: www.museum-neuruppin.de

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