Mascha Kaléko

Auf einen Blick

Im Exil, in Manhatten, sehnte sich Macha Kaléko zurück nach der Zeit, wo sie glücklich war... an der Havel. Dort war sie 18 Jahre lang zuhause.

Ihr Gedicht "Souvenir à Kladow" zeugt davon. Die Lesung erzählt anhand der ausgesuchten Gedichte ihren Lebensbeginn bis zu ihrem traurigen, einsamen Ende in Zürich.

Gisela Zoch-Westphal, ihre Freundin und Nachlassverwalterin, bringt es auf den Punkt: “Keiner beschreibt so das Leben, mit allen Höhen und Tiefen, mit allen Sorgen und Freuden, geht so unter die Haut, dass man nach einiger Zeit weiß: Das fühle ich auch! Sie war eine Philosophin der kleinen Leute, vergaloppiert sich nie - trotz Sentimentalität! Nie ist sie süßlich verlogen, eher bescheiden und sehr gescheit... Ja, man hätte sie wirklich sehr gern gekannt!”

Da sie im Grunde immer ein heimatloser Mensch war, und alles was sie liebte - ihre Heimat, ihren Mann und ihren Sohn - verlor, war es für sie wirklich so: Zur Heimat erkor sie sich die Liebe.

Stefanie Kleidt + Wolfgang Wobéto

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Schloss Sacrow
Krampnitzer Str. 33
14469 Potsdam

E-Mail:
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