In 36 Tagen

Sherlock Holmes im Auenland

Auf einen Blick

Was passiert, wenn einer der politischsten Autoren Deutschlands zusammen mit seinen Zwillingstöchtern einen Fantasyroman schreibt? Marc-Uwe Kling, Autor der vielgeliebten „Känguru-Chroniken“, hat sich zusammen mit seinen Töchtern Luise und Johanna Kling auf dieses Wagnis eingelassen und mit „Der Spurenfinder“ einen Roman über Sherlock Holmes in Auenland geschrieben.

Eine gewisse politische Aufmüpfigkeit bleibt auch der Prosa von „Der Spurensucher“ eingeschrieben, etwa in einem Spottlied auf einen der in der Welt des Spurensuchers regierenden Potentaten: „König Fredlaff, der Breite, /ist andauernd pleite! / Er hat zu viele Rösser, / baut zu viele Schlösser. / Doch er zahlt sie nich, /zahlen tun du und ich.“ Über Steuergerechtigkeit, Genrefucking und den Charme des Eskapismus wird bei LIT:potsdam mit Marc-Uwe Kling zu reden sein.

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