Havelland-Radweg

von Berlin-Spandau bis zur Hansestadt Havelberg

Ein Weg zwischen Auen und Feldern

Der 115 km lange Havelland-Radweg verläuft von der Metropole Berlin durch den Regionalpark Krämer Forst und das Havelländische Luch bis in den Naturpark Westhavelland. Freuen Sie sich auf gemütliches Radfahren durch flaches Land, bei dem Sie alle landschaftlichen Reize des Havellandes kennenlernen werden – große Mischwaldgebiete, endlos weite Wiesen und Felder und natürlich auch die Untere Havelniederung.

 

Beschauliche märkische Städte und Dörfer

Birnengarten an der Alten Brennerei Ribbeck© Carina Sanders

Entdecken Sie auf der Tour durch das Havelland das Angerdorf Paaren im Glien mit dem MAFZ-Erlebnispark oder Dörfer wie Pausin und Perwenitz mit ihrem historischen Dorfanger. Die ehemalige Ackerbürgerstadt Nauen mit ihrem historischen Altstadtkern wartet darauf, von Ihnen erkundet zu werden. Der durch Fontanes Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" bekannte Ort Ribbeck liegt entlang des Havelland-Radwegs und ist von weitem schon durch die Alte Brennerei und die Kirche zu erkennen. Zur Einkehr laden hier liebevoll geführte Cafés ein. Wer etwas über die Geschichte und Theodor Fontane erfahren möchte, besucht das interaktive Fontane-Museum im Schloss Ribbeck. Für einen Abstecher lohnt es sich, durch den Wald nach Groß Behnitz ins Landgut Stober zu fahren.

Durchs Havelländische Luch

Die Tour führt Sie weiter durchs Havelländische Luch. Hier können Sie früh morgens, wenn die Nebelschwaden über die Wiesen ziehen, Rehe beim Frühstück beobachten. Im Frühjahr und Herbst versammeln sich auf den tiefer gelegenen Feuchtwiesen die Kraniche in großen Scharen. Überraschendes erwartet Sie in jedem kleinen Ort entlang des Havelland-Radweges. So empfängt Sie in Senzke das um 1700 erbaute Fintelmannhaus, welches heute unter Denkmalschutz steht. Hier wohnte einst der Hofgärtner des Gutsherrn von Bredow, der auch Friedrich II. zu seinen Kunden zählte. Die Kleine Kneipe in Kriele gilt bei Radfahrern als beliebter Zwischenstopp für einen kleinen Happen zur Stärkung.

Bis zur Optikstadt Rathenow

St. Marien-Andreas-Kirche in Rathenow© Katja Hoffmann

In Stechow angekommen, sollten Sie sich für einen Abstecher zum Hohennauener-Ferchesarer See entscheiden. Cafés und Badestellen sorgen hier im Sommer für eine willkommene Abkühlung. Die "Stadt der Optik" Rathenow lebt noch ganz im Zeichen der Brille, denn hier wurde die industrielle Fertigung der Sehgeräte erfunden. Die Geschichte dazu erfahren Sie im Optik-Industrie-Museum im Kulturzentrum Rathenow. Starten Sie eine Zeitreise in die Geschichte der Optik mit dieser beeindruckenden erlebbaren Ausstellung. Richtig bunt wird es auch im Optikpark Rathenow, ein beliebtes Ausflugsziel gerade für Familien. Am Kirchberg in Rathenow ducken sich kleine, liebevoll gepflegte Fachwerkhäuser rund um die imposante St. Marien-Andreas-Kirche. Von hier oben haben Sie einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt und die Havel.

Hansestadt Havelberg

Gänse am Gülper See im Naturpark Westhavelland© Carina Sanders

Hinter Rathenow trifft der Havelland-Radweg auf den Havel-Radweg. Die Tour führt Sie nun Richtung Norden weiter durch den Natur- und Sternenpark Westhavelland. Folgen Sie dem Lauf der Havel vorbei am Gülper See, wo sich im Frühjahr und Herbst tausende Gänse zum Rasten und Sammeln treffen. Im Herbst wird hier der Luftraum zu einer regelrechten Autobahn für Zugvögel. In der Hansestadt Havelberg endet diese Tour nicht unbedingt. Wer sich die Havel-Mündung ansehen möchte, fährt noch eine Stück weiter bis Gnevsdorf, wo sich die Havel von Ihnen verabschiedet und in die Elbe mündet.

Stille deine Sehnsucht

Urlaub im Havelland

09.08.2021
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16.08.2021

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