Natur- und Sternenpark Westhavelland

Schnuppen, Sterne und Wildnis

Der Naturpark Westhavelland wurde im Februar 2014 als erster Sternenpark Deutschlands anerkannt. Unmittelbar vor den Toren der Städte Berlin und Potsdam ist es hier nachts so dunkel, dass die Milchstraße am Himmelszelt mit bloßem Auge zu sehen ist. Lassen Sie sich bei einer Führung die Sternbilder erklären - vielleicht entdecken Sie sogar Ihr eigenes. Experten führen Sie hinaus in die schöne Natur des Westhavellandes und erkunden mit Ihnen das fantastische Himmelszelt.

Der Naturpark Westhavelland, Brandenburgs größter Naturpark, ist auch die Heimat vieler schützenswerter Tier- und Pflanzenarten. Diesen noch vorhandenen Reichtum an Vielfalt zu bewahren ist unsere gemeinsame Aufgabe. Verständnis und Rücksicht auf die Natur haben hier Priorität.

EIN NATURPARADIES

Das weitläufigste Großschutzgebiet Brandenburgs finden Sie im Westhavelland. An der Unteren Havel erstreckt sich ein einzigartiges Flussökosystem und ist Heimat Tausender vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Ein beispielhaftes NABU-Projekt dient dem Naturschutz und der Renaturierung der Havel. So werden Lebensräume wiederhergestellt und erhalten. Das Projekt wird eindrucksvoll im Haus der Flüsse in der Hansestadt Havelberg und im Naturparkzentrum Westhavelland präsentiert.

EIN RIESEN SPEKTAKEL

Im Havelländischen Luch können Sie die Kraniche auf den Feldern bestaunen und von den gut positionierten Beobachtungstürmen aus betrachten. Im Frühjahr und Herbst sammeln sich hier unzählige Zugvögel zum  Rasten. Der Gülper See im Westhavelland zählt zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands: Er ist ein beliebter Pilgerort für Ornithologen, da hier jedes Jahr zehntausende Gänse, Kraniche und Enten rasten.

Damit es ein Paradies bleibt:

Wann immer Ihnen das amtliche „Eulenschild“, schwarze Eule auf gelben Grund begegnet, sind Sie in einem Naturschutzgebiet. Zum Schutz der Tiere, Pflanzen und Lebensräume gelten besondere Regeln:

MOTORISIERTER VERKEHR

Die Nutzung von motorisierten Verkehrsmitteln (Autos, Wohnmobile, etc.) ist untersagt. Ausnahmen bestehen für Angler mit gültiger Angelkarte auf dafür vorgesehenen Wegen.

BEFAHREN DER WEGE und FAHRRAD FAHREN

Die Erkundung des Naturparks erfolgt nur auf den dafür gekennzeichneten Wegen. Mit wenigen Ausnahmen ist die Nutzung eines Fahrrads erlaubt.

RASTEN, BADEN und CAMPEN

Für die Rast und Picknicks sind vorgesehene Rastplätze zu nutzen. Das Baden ist nur an dafür vorgesehenen Badestellen erlaubt. Zelten und Lagerfeuer sind grundsätzlich verboten. Dies gilt auch für Angler.

Pferde und Hunde

Das Reiten ist nur auf den dafür ausgelegten Wegen erlaubt. Hunde sind an der Leine zu führen. Hinterlassenschaften müssen eingesammelt und entsorgt werden.

Naturschutz

Pflanzen und Pilze dürfen nicht gepflückt werden. Die Störung von Tieren ist untersagt. Dies gilt insbesondere in Schilfgürteln und Seerosenfeldern und bei der Rast. Entstandener Müll ist grundsätzlich einzusammeln und muss selbstständig entsorgt werden.

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