© Katja Brunow

Havelplausch

mit Sonja Hermann

Als Architekturstudenten kamen mein Freund Arndt und ich kurz nach der Wende vom Bodensee nach Berlin. Den Jahreswechsel von 2000 zu 2001 verbrachten wir bei Freunden an der Elbe. Auf der Rückreise sahen wir das Ortseingangsschild »Ribbeck«, und ganz spontan meinte ich »Sieh mal das ist Ribbeck, komm, lass uns mal gucken, wo die Birnen herkommen. Bestimmt kriegen wir hier einen Kaffee.« Einen Kaffee gab es nicht, aber an der Alten Schmiede hing ein Schild »zu verkaufen«.

Die Märkischen Dörfer mit ihrer Backsteinarchitektur hatten es uns bereits angetan und nach eingehender Kontoanalyse entschieden wir das Haus zu kaufen. Wir wollten einfach gern wieder selbst bauen, weitere Pläne gab es damals noch gar nicht. Aber schnell bekamen wir Kontakt in diesem charmanten Ort und lernten die sehr unterschiedlichen Bewohner des Ortes kennen, es schien uns anfangs ein bisschen wie bei »Don Camillo und Peppone«. Der Havelländer besitzt eine bodenständige Ruppigkeit, es lohnt sich, ihn näher kennen zu lernen. Und so beschlossen wir recht bald, unseren Lebensmittelpunkt von Berlin nach Ribbeck zu verlegen. Uns beeindruckt, dass man hier immer noch so viel selbst gestalten kann, es ist noch nicht alles so festgelegt.

Was mich damals wie heute begeistert ist, wie groß der Himmel hier ist: die Weite, die tollen Farben der Natur und die vielen wilden Tiere, die einem überall begegnen. Zuerst haben uns die ursprünglichen historischen Dörfer entzückt, aber in die Landschaft haben wir uns gleich beim zweiten Blick verliebt.

All dies genießen wir bei Ausritten mit unseren Pferden, selbst unsere kleinen Urlaube verbringen wir gerne im Havelland. Nun sind wir seit 15 Jahren hier, unsere Kinder sind echte Brandenburger und wir haben unsere Entscheidung, hierherzuziehen nie bereut.

Wenn mich Gäste fragen, was sie hier unbedingt machen sollten, ist meine Antwort: »Wandern um den Beetzsee! Kleine brandenburgische Dörfer unweit des idyllischen Sees erkunden, hier und da ein Blick über den See und sich dann zu einem Kulturerlebnis in die Stadt Brandenburg an der Havel hinreißen lassen.

„Wie bei Don Camillo und Peppone.”
© Carina Sanders

Bed & Breakfast

Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, können Sie wunderbar entspannen und abschalten.

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