Bohrwerkstatt der Geschützgießerei

Auf einen Blick

  • Reiseregion Berlin
  • Berlin
Dass Spandau ab Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem der Zentren der Deutschen Rüstungsindustrie wurde, hängt eng mit der Ansiedlung der Königlichen Geschützgießerei zusammen. An der Mündung der Spree in die Havel stand einmal ihre groß angelegte Fabrikanlage. Heute ist als einziges größeres Bauwerk aus dieser Zeit die Bohrwerkstatt mit ihren großen Fenstern und Rundbögen erhalten. Sie wurde 1871-74 im Stil der Berliner Schinkelarchitektur gebaut und ist damit eine der ältesten Industriehallen Berlins. Mit ihr verbunden ist eine Werkhalle aus rotem Backstein aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.

Die Regierung Westberlins nutzte die Bohrwerkstatt jahrelang für die Lagerung von Getreide. Mit der sogenannten Senatsreserve sollte die Stadt im Fall einer erneuten Belagerung noch Monate lang ernährt werden. Danach blieb die Halle trotz der malerischen Lage ungenutzt. 2018 wurde das Anwesen verkauft und soll in Teilen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Auf der Karte

Bohrwerkstatt der Geschützgießerei
Obermeierweg 18
13597 Berlin
Deutschland

Was möchten Sie als nächstes tun?

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.