© Sandra Fonarob, Lizenz: Sandra Fonarob

Lilienthalpfad

Auf einen Blick

  • Start: Otto-Lilienthal-Straße 50 14728 Gollenberg OT Stölln
  • Ziel: Am Gollenberg 10 14728 Gollenberg OT Stölln
  • 4,70 km
Tief im Westhavelland, versteckt hinter dem Gollenberg, pflegt man im kleinen Ort Stölln Flugtradition. Durch die Flugversuche Otto Lilienthals wurde Stölln weit über die Grenzen des Havellandes bekannt. Entlang des Pfades zeigt sich die Spannweite der Fliegerei von den Anfängen, mit einer Ausstellung im Lilienthal-Centrum mitten im Ort, bis zur IL 62 „Lady Agnes“ am Fuße des Gollenbergs.
Sie starten am gelben Flugzeug vor dem Lilienthal-Centrum und wandern zunächst durch den ruhigen Bürgerpark entlang einiger Skulpturen. Seit Ende des Krieges in Vergessenheit geraten, entstand der ehemalige Gutspark im Rahmen der BUGA 2015 neu. Im weiteren Verlauf erwandern Sie unterwegs nicht nur das Leben und Wirken Otto Lilienthals, sondern auch die durch ihn ausgelösten Weiterentwicklungen der Flugtechnik. Anhand historisch bebilderter Informationstafeln und einiger von Lilienthal entworfener Flugapparate im Modell gewinnen Sie Einblicke in die Zeit, als Fliegen noch ein echtes Abenteuer war.
Vorbei am Gedenkstein für Paul Beylich, Lilienthals Assistent, führt der sandige Weg steil hinauf auf den 108 m hohen Gollenberg. Um 1900 war der der Berg fast kahl. Heute windet sich der Weg durch lichten Eichenmischwald. Oben auf dem Gipfel können Sie, wie dereinst der Flugpionier, den Kopf in den Wind halten und den Blick über die Havelniederung bis zum Horizont schweifen lassen. Vielleicht lässt ein Luftzug die Windharfe hinter Ihnen ertönen und Sie hören den Klang der vibrierenden Spanndrähte am Fluggerät, den Lilienthal so liebte. Vom Absprungpunkt ist es nur ein kurzer Abstecher von der Abbruchkante hinab, bis zu der Stelle, an der er 1896 tödlich verunglückte. Ein Gedenkstein erinnert an das tragische Ereignis.
Der Gollenberg ist auch Naturschutzgebiet. Ein Naturlehrpfad informiert über die hier lebenden Tiere und Pflanzen. Zurück am Fliegerpark wartet „Lady Agnes“ schon auf Ihren Besuch. Ihre Landung auf der viel zu kurzen Landebahn 1989 war spektakulär.

Wetter

Gut zu wissen

Was möchten Sie als nächstes tun?

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.