© Kultur- und Tourismusamt Schwielowsee

Wanderung in und um Geltow

Auf einen Blick

  • Start: Alte Ladestraße Bahnhof Caputh-Geltow 14548 Schwielowsee, OT Caputh
  • Ziel: Alte Ladestraße Bahnhof Caputh-Geltow 14548 Schwielowsee, OT Caputh
  • 8,00 km
Beschreibung: Der Ortsteil Geltow schmiegt sich ans seichte Ufer der Havel, dort wo die Havel den Schwielowsee verlässt und weiter nach Norden fließt. Auf dieser Wanderung lernen Sie den Ort mit seiner über 1025 Jahre alten Geschichte, seiner atemberaubenden Natur und abwechslungsreichen Landschaft näher kennen.

Länge: 8 km, Gehzeit: ca. 2 Stunden
Start/ Ziel: Bahnhof Caputh/Geltow
Anreise/ Abreise: 
  • ÖPNV: ab Berlin Hauptbahnhof mit RE1 (Brandenburg,Magdeburg) bis Potsdam Hbf. (ca. 20 Minuten), weiter mit dem RB 23 Richtung Michendorf bis Bahnhof Caputh/Geltow
  • PKW: Ab Berlin Mitte A 100 und A115/E51 bis L73 in Michendorf folgen, A10 verlassen, Ausfahrt L73, weiter Richtung Caputh und mit der Autofähre in den Ortsteil Geltow bis zum Bahnhof Caputh/Geltow
Sehenswertes:
  • Wentdorfgraben
  • Dorfkirche Geltow
  • Handweberei "Henni Jaensch-Zeymer"
  • Heimatstube Geltow
  • Baumgartenbrück
  • Schill-Gedenkstein
  • Carlsturm mit Franzensberg
Wegbeschreibung:
Vom Bahnhof Caputh/Geltow gehen Sie über den Wentorfgraben nach rechts zum Uferweg entlang des Petzinsees. Diesem folgen Sie bis zum „Wiesenweg“ und nachfolgend „Vogelweg“, an dessen Ende Sie links in die B1 Richtung Werder abbiegen. Rechts führt Sie der Weg in die Meiereistraße, die in die Straße „Am Wildgatter“ übergeht, welche im 19./ 20. Jh. die Begrenzung des königlichen Wildparks bildete. Am Ende wenden Sie sich nach links in die Straße „Am Pappeltor“ und nach rechts in einen asphaltierten Weg, dem Sie zur Straße „Am Wasser“ folgen. Links auf dem Radweg geht es weiter Richtung Geltow. Bald sehen Sie die bunten Ziegel der Kirche, die im neugotischen Stil errichtet wurde. Eine Besichtigung der Handweberei lässt Sie 300 Jahre alte Webstühle bewundern. Hinter der Kirche biegen Sie rechts in die „Uferpromenade am Grashorn“ ein und treffen neben der Gaststätte Grashorn auf die Heimatstube Geltow, wo die 1000-jährige Geschichte des Ortes Geltow präsentiert wird. In der Hauffstraße 51/52 war das „Ohr der Welt“: Von 1919 bis 1930 gelang in Geltow die erste Funkverbindung mit Amerika von der unterhalb des Mühlenberges gelegenen Versuchsstation von Telefunken Berlin. Folgen Sie nun entlang der Havel der Straße „Baumgartenbrück“ bis zur Gaststätte „Baumgartenbrück“. Fontane genoss hier „die sechste Stunde“ und die von der Abendsonne beschienen Havelkähne. Sie gehen aufwärts und kommen zum Schill-Gedenkstein, der an den „Schillschen Rebellenzug“ von 1809 zum Befreiungskampf gegen Napoleon erinnert. Ein beeindruckendes Havelpanomara leitet Sie weiter den Franzensberg hinauf zum Carlsturm, benannt nach dem Bauherrn Prinz Carl, dem Bruder Kaiser Wilhelm I., der den Turm 1870 als Aussichtsturm errichten ließ (heute Privatbesitz). Der Weg führt Sie den Franzensberg entlang bis Sie links einem Fußweg hinunter zur Straße „Baumgartenbrück“ folgen und rechts in die Geltower Chaussee zum Ausgangspunkt der Wanderung zurückfinden.

Kombinationsmöglichkeiten:
  • Wildparkwanderung mit "Bayrischem Haus"
  • Rund um den Schwielowsee durch Caputh, Ferch und Petzow
  • Wanderung um den Templiner See
Karten / Literatur: 
  • ​KOMPASS Wanderkarte Havelland, 4in1 Wanderkarte, 1:50000 mit Aktiv Guide und Detailkarten inklusive Karte zur offline Verwendung in der KOMPASS-App., ISBN: 978-3-99044-255-5, Verlagsnummer: WK 745'
  • Grünes Herz: Rad-, Wander- und Gewässerkarte Havelseen 3: Werder, Potsdam: Mit Fahrland, Glindow, Geltow, Caputh, Ferch, Michendorf. Maßstab 1:35.000. ISBN: 978-3-86636-116-4

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